Lungenkrebs, ist eine bösartige Erkrankung der Bronchien und der Lunge

Als Lungenkrebs wird nicht nur das Bronchialkarzinom, sondern auch das Mesotheliom (Krebs des Lungenfells) bezeichnet. Dies ist aber eher selten.

Weltweit ist der Lungenkrebs die häufigst auftretende Krebsart. Der Lungenkrebs ist in Deutschland nach dem Prostatakrebs die zweithäufigste Krebser-
krankung beim Mann. Bei Frauen ist er nach dem Brustkrebs ebenfalls die zweithäufigste Krebsart.

Als Risikofaktoren sind vor allem Zigarettenkonsum und berufliche Staubbelastung zu nennen. Der Verzicht des Rauchens und Arbeitsschutz-Maßnahmen bei Staub verringern das Lungenkrebs-Risiko erheblich!

Der Lungenkrebs wird oft eher zufällig beim Lungenröntgen entdeckt und oft schon in einem fortgeschrittenen Stadium, da bei Beginn der Erkrankung oft Krankheits-Symptome wie anhaltender Husten, Atemnot, blutiger Auswurf oder Gewichtsverlust fehlen.

Treten diese Symptome auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Lungenkrebs ist eine sehr schwere Erkrankung. Sie ist in vielen Fällen nicht mehr heilbar, insbesondere dann, wenn sie zu spät erkannt wird.

Man unterscheidet zwischen:

  • Kleinzellige Karzinome, die meist frühzeitig metastasieren und
  • Nicht-kleinzellige Karzinome, die überwiegend lokal wachsen.

Häufigkeit

    Ungefähr 17% aller Krebsneukrankungen bei Männern in Deutschland betreffen die Lunge. Dabei erkranken etwa dreimal soviel Männer wie Frauen und zwar oft zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr. Das macht den Lungenkrebs in Deutschland nach dem Prostatakrebs zum zweithäufigsten Tumor beim Mann. In Deutschland rechnet man pro 100.000 Menschen im Mittel mit etwa
    50 Neuerkrankungen pro Jahr.