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Die Strahlentherapie
Die Behandlung mit energiereichen Röntgenstrahlen wird häufig dann eingesetzt, wenn eine Operation des Lungenkrebstumors nicht zu empfehlen ist. Beispielsweise, wenn durch den chirurgischen Eingriff andere lebenswichtige Organe geschädigt werden könnten oder ein zu großer Lungenbereich entfernt werden müsste. Durch die Strahlenbehandlung wird der Tumor abgetötet oder zumindest verkleinert. Auch wird die Strahlenbehandlung in Kombination mit Medikamenten eingesetzt, um den Tumor so weit zu verkleinern, dass er wieder zu operieren ist. Außerdem ist die Strahlentherapie ein wichtiger Bestandteil der Operations-Nachsorge, um möglicherweise noch vorhandenes Krebsgewebe zu behandeln.
Alle Lungenkrebs-Behandlungsmethoden zielen darauf, die Lebensqualität und das persönliche Wohlbefinden so lange wie möglich zu erhalten. Bei nahezu identischer Wirksamkeit von Chemotherapie und neuer molekularbiologischer Therapieansätze, ist individuell zu klären, welche Behandlung zum Einsatz kommen soll. Auch gibt es Anzeichen, dass durch Kombination verschiedener Therapien bessere Erfolge erzielt werden, als durch eine alleinige Standardmethode
Die Lungenkrebs-Strahlentherapie
Die Strahlentherapie - auch Radiotherapie genannt - versucht, den Lungenkrebs von außen in den Griff zu bekommen. Sie kann sowohl vor einer Operation eingesetzt werden - um den Krebstumor zu verkleinern, als auch nach der Operation, beispielsweise, um noch eventuell vorhandene Krebsreste an den Randbereichen des Operationsgebietes zu zerstören. Besonders der kleinzellige Lungenkrebs spricht rasch auf Bestrahlung an. Meist erfolgt die Strahlentherapie ambulant mit 4-5 Einzelbestrahlungen pro Woche - der Patienten kann weiterhin zu Hause in seiner gewohnten Umgebung leben. Auch zur vorsorglichen Nachbehandlung wird die Strahlenbehandlung eingesetzt. (Prophylaktische Schädel-Bestrahllung beim kleinzelligen Bronchialkarzinom).
Das Prinzip Durch starke elektromagnetische Wellen wird das Erbgut der bestrahlten gesunden wie kranken Zellen verändert. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass sich gesunde Zellen wesentlich schneller von der Bestrahlung erholen. Bei einer erneuten Bestrahlung wird die bereits vorgeschädigte Lungenkrebszelle noch stärker in Mitleidenschaft gezogen, so dass sie nach mehreren Bestrahlungssitzungen gänzlich abstirbt. Vielfach gibt es Hinweise, dass die Kombination von Strahlentherapie und Chemotherapie offenbar Vorteile gegenüber einer reinen Chemotherapie hat. Beispielsweise, um den Therapieerfolg zu festigen.
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